Wie du Interviews in Textform bringst

365 Schreibtipps von Autorinnen, Journalisten, Texterinnen und Schreibcoaches – täglich auf Schreiben als BerufZwischen gesprochenem und geschriebenem Wort besteht oft ein Unterschied: Kaum ein Mensch kann druckreif sprechen. Daher ist es auch überhaupt nicht schlimm, wenn man Interviews in Schriftform nicht wortwörtlich wiedergibt: Ähms und öhms fliegen bei der Bearbeitung raus. Aus halben Sätzen werden vollständige Sätze. Passagen, die inhaltlich zueinander gehören, werden zusammengerückt, überflüssige Füllwörter weggelassen.

Solange der Inhalt korrekt wiedergegeben wird, ist so ein Feinschliff legitim und auch fair. Denn jeder Interviewpartner hat das Recht, im schriftlichen Interview gut rüberzukommen – und nicht so, als würde er keinen geraden Satz auf die Reihe bekommen.

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Ein exklusiver Beitrag zu #365schreibtipps

von Sabine Olschner, www.sabine-olschner.de